CHRONIK & RINGERLOKAL

Die Geschichte des ASV Nendingen e.V.


Der ASV Nendingen ist 1920 gegründet worden und kann damit auf eine lange und erfolgreiche Ringertradition zurückblicken. Heute ist er der mitgliederstärkste Ringerverein in Württemberg (Stand Juni 2016: 575 Mitglieder) und zählt zu den erfolgreichsten deutschen Mannschaften in der 1. Bundesliga.

Schon in den Jahren von 1966 bis 1969 war dem rührigen Verein der Aufstieg in die höchste deutsche Liga gelungen. In diesen "goldenen sechziger Jahren" prägten Spitzenringer wie Reiner Schilling, Fritz Hagen und Adolf Rutschmann den Ringsport in Nendingen. Sie alle holten deutsche Meistertitel und Reiner Schilling gelang sogar 1964 die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio.

Auch nach dem freiwilligen Rückzug aus der Bundesliga 1970 war der ASV Nendingen ein erfolgreicher Verein in Württemberg und mischte wie beispielsweise mit Andreas Kosing immer wieder in der deutschen Spitze mit.

Die zweite sportliche Glanzzeit des ASV begann 2006, als nicht nur der Aufstieg in die Regionalliga gelang, sondern auch der direkte Durchmarsch als Regionalligameister in die 2. Bundesliga. Auch hier glückte 2007 mit dem souveränen 1. Platz sofort der weitere Aufstieg in die 1. Bundesliga.

Im fünften Jahr der Zugehörigkeit zur 1. Liga stieß der ASV 2012 erstmals in die Endrunde um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft vor und unterlag dort erst im Halbfinale äußerst knapp gegen den späteren Deutschen Meister ASV Mainz. Im Jahr 2014 wurde der ASV Nendingen dann erstmals in seiner Vereinsgeschichte Deutschermannschaftsmeister. Diesen Erfolgt wiederholte die Mannschaft in den Jahren 2015 und 2016.

Der ASV Nendingen ist fest im Nendinger Vereinsleben verankert und zählt mit seinen Erfolgen und großen Zuschauerzahlen derzeit zu den sportlichen Aushängeschildern der Region. Besonders stolz ist man beim ASV auch auf die erfolgreiche Jugendarbeit. Während in der 1. Mannschaft auch viele internationale Spitzenringer mitwirken, sind die 2. Mannschaft in der Regionalliga und die 3. Mannschaft in der Bezirksklasse überwiegend mit heimischen Ringern bestückt. Die Jugendmannschaft hat 2013 mit einem 6. Platz in der Endrunde um die deutsche Meisterschaft überzeugt und mit Louis und David Stumpe, Tim Baur, Dominik Reichle und Manuel Behr hat man 2012/13 Meistertitel und viele Medaillen bei deutschen Jugendmeisterschaften geholt. Höhepunkt bei diesen Jugenderfolgen bisher war der Sieg von Louis Stumpe bei der Europameisterschaft der Kadetten 2013.

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UNSER RINGERLOKAL


Nachdem das alte Übungslokal dem Schulhausumbau weichen mußte, entschloss sich die Vorstandschaft des Athletiksportverein Nendingen, im Jahre 1984 den ehemaligen Farrenstall als neues Ringerlokal umzubauen.



Am 5. Oktober 1986 wurde mit dem Umbau begonnen. Nach nur einjähriger Bauzeit, konnte am 18. und 19. Oktober 1987, Einweihung gefeiert werden.

Im Herbst 1998 entschloss sich die Vorstandschaft erneut, einen Umbau am Übungslokal vorzunehmen. Im Zusammenhang mit der Aufstellung eines Baunplanes für den Ortsteil "Thürn" meldete die Vereinsführung bei der Stadtverwaltung Erweiterungswünsche an. Für die Einrichtung eines ausreichenden Geschäftszimmers und für eine größere Saunaanlage sowie die dazu gehörende Ruhezone war Platzbedarf notwendig.
Nach verschiedenen Besprechungen wurde ein Anbau mit den Maßen 5 Meter x 13 Meter genehmigt.

Im Sommer 1999 starteten die Baumaßnahmen in fast ausschließlicher Eigenarbeit. Viele Stunden waren erforderlich bis zur Bezugsfertigstellung am Ende des Jahres 2000.

Die neu aufgestellte Blockbohlensauna ist bei den aktiven Ringern sehr beliebt. Nach dem Training finden dort nun 10-12 Aktive zusammen Platz. Gemeinsam kann der Trainingsabend beim Saunabad ausklingen und als weiterer Beitrag zur Festigung der Kameradschaft gewertet werden.