13.11.2011
Mit einem ersten und einem dritten Platz bei großen Jugendturnieren haben Dominik Reichle und Manuel Behr am letzten Wochenende glänzend abgeschnitten. Beim 15. Internationalen Philipp-Seitz-Gedächtnisturnier in Kleinostheim (Hessen) war traditionell ein großer Teil der deutschen Spitzenklasse im Ringernachwuchs vertreten. Unter den 13 Teilnehmern der Klasse bis 63 Kilogramm der B-Jugend kam Manuel Behr dabei nach drei Siegen und einer unglücklichen Niederlage auf den guten 3. Platz. Nach zwei schnellen Schultersiegen gegen Leon Schuler (Köllerbach) und Alexander Pogoradzov (Siegen) musste er sich im Pool nur gegen Wladimir Arutunjan (PSV Erfurt) geschlagen geben. Dabei zog er sich allerdings eine schmerzhafte Ohrenverletzung zu und kam dadurch völlig aus dem Konzept. Als Poolzweiter ging er dann gegen Iwan Sereda (PSV Erfurt) im Kampf um Platz drei mit entsprechender Wut auf die Matte. Der Erfurter hatte zuvor gegen den späteren Turniersieger nur knapp mit 1:2 Runden verloren. Gegen den Nendinger war er aber völlig chancenlos und musste beim Stand von 1:7/0:4 sogar auf die Schultern. Für Manuel Behr war der 3. Platz so doch noch eine große Genugtuung.
Mit Dominik Reichle, Tim Stiller und Tobias Geiselmann war der ASV beim 33. Nationalen Ostalb-Turnier in Aalen mit drei Talenten in der C-Jugend vertreten. Unter den 12 Teilnehmern der Klasse bis 38 Kilogramm war Dominik Reichle dabei der herausragende Ringer. Mit vier Schultersiegen, unter anderem gegen den bayerischen Vizemeister Reiner Philipp (Westendorf) und Michael Eckstein (Dewangen), sicherte er sich souverän den 1. Platz in seinem Pool. Im Halbfinale bezwang er auch seinen alten Widersacher Marius Ganter (Sulgen). Im Finale kam es zu einer Neuauflage des Endkampfes um die württembergische Meisterschaft gegen Henry Kluge (TSV Benningen). Obwohl er die 1. Runde beim 1:1 knapp abgab, setzte er sich dann nach 4:2 in der 2. Runde im letzten Durchgang dann sogar mit Schultersieg erneut erfolgreich durch und feierte somit einen weiteren Turniererfolg.
Weniger glücklich waren Tim Stiller (34 kg) und Tobias Geiselmann (31 kg), denen gegen starke Konkurrenz diesmal ein Sieg und eine vordere Platzierung verwehrt waren.
(Bericht: Fritz Reichle)