03.09.2011
Großkampftag in der Mühlauhalle: Nendingen erwartet Adelhausen und Weitenau/Wieslet
In der Mühlauhalle wird an diesem Samstag, 3. September, Großkampfstimmung herrschen. „Donautal gegen Wiesental“ könnte hier das Motto im Ringsport heißen. Der Zufall will es, dass am gleichen Termin die Mannschaften des ASV Nendingen auf zwei benachbarte Vereine aus der Ringerhochburg im südlichen Schwarzwald treffen. Am dritten Kampftag der Bundesliga erwartet man mit Spannung das Aufeinandertreffen des ASV mit dem Aufsteiger TUS Adelhausen. Und im Vorkampf kommt es beim Auftakt der Regionalliga zum Kampf der 2. Mannschaft des ASV gegen den Meisterschaftsfavoriten WKG Weitenau/Wieslet.
Es ist damit zu rechnen, dass die beiden Gastvereine jeweils von einer großen Anhängerschar begleitet werden. Die Fans des ASV Nendingen werden sich also anstrengen müssen, um sich im friedlichen Wettstreit gegen die vereinigten Schwarzwälder Ringsportfreunde zu behaupten. Für Stimmung wird also auf jeden Fall gesorgt sein.
Sowohl der TUS Adelhausen als auch der ASV Nendingen sind mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet. Für beide kommt es also nun darauf an, sich vor der WM-Pause mit einem Sieg weiterhin „im Geschäft“ zu halten. Und das wird für den ASV nach den jüngsten Verletzungs- und Krankheitsproblemen kein einfaches Unterfangen. Hinter der Nendinger Mannschaftsaufstellung standen anfangs der Woche noch einige Fragezeichen. Aber natürlich will man alles versuchen, um dem hoffentlich zahlreichen Publikum eine Mannschaft mit guten Siegchancen zu präsentieren.
Die Schwarzwälder sind nach dreijähriger Unterbrechung wieder in die 1. Bundesliga zurückgekehrt. Und mit einer ganzen Reihe von Neuzugängen wollen sie sich nun hier auch wieder fest etablieren. Mit Gergö Wöller (66 kg, vom SVG Weingarten) und mit Istvan Vereb (84 kg) bringen sie ihre beiden wohl stärksten Ringen ausgerechnet als Gegner für Florian Schwarz und Marc Buschle mit. Aber auch die Brüder Andreas und Manuel Fix (120 und 84 kg G), Adrian Mazan (74 kg) oder Florian Hassler (66kg G) sind wohl nur schwer zu besiegen. Und dann wird vermutlich mit Florin Matei ein guter Bekannter kommen, der ja von 2005 bis 2009 für den ASV gerungen hat. Er hat in den beiden ersten Kämpfen dieser Saison für Adelhausen in der Klasse bis 55 kg gerungen und könnte also auf Ghenadie Tulbea treffen.
In der sportlichen Führung des ASV blickt man mit großer Spannung auf diesen Kampf, in dem für die Nendinger „die Stunde der Wahrheit“ schlägt. Bleibt man hier siegreich, bleiben noch alle Chancen intakt. Falls hier aber kein Sieg gelingen sollte, würde man schon früh die Aussichten auf einen vorderen Mittefeldplatz gefährden. Die Nendinger Ringer brauchen also die lautstarke Unterstützung eines großen Publikums.
.