25.09.2010
Hatte der ASV Nendingen am vergangenen Samstag mit dem SVG Weingarten den DM-Finalisten zu Gast, so muss er nun zum deutschen Meister nach Aalen reisen. Der KSV Aalen will auch in diesem Jahr zumindest das Finale erreichen und hat wieder eine starke Mannschaft zur Verfügung. Dafür spricht auch die Anzahl von sieben KSV-Ringern, die bei der WM in Moskau am Start waren. Und auch aus Weingarten haben sie die Punkte schon in dieser Saison entführt.
Dennoch will der ASV Nendingen in diesem immer wieder reizvollen württembergischen Derby sich nicht von vornherein geschlagen geben. Zwar sind Asse wie David Bichinashvili, Dato Kerashvili oder Peter Modos kaum zu schlagen. Aber auf Nendinger Seite rechnet man sich durchaus auch mit Ghenadie Tulbea, Eduard Kratz, Sergios Solontkis oder auch vielleicht Sandor Tözser oder Mindaugas Mizgaitis Siegchancen aus. Und dann könnte es doch etwas eng werden für den großen Favoriten von der Ostalb.
Interessant wird natürlich die Aufstellung der Gastgeber werden. Denn sie werden sicherlich mit einer wesentlich stärkeren Formation auftreten als letzte Woche in Musberg. Es kann aber wohl erwartet werden, dass es zu Neuauflagen der Duelle zwischen Ghenadie Tulbea und Amiran Elbakidze, Benjamin Raiser und Christian Fetzer, Eduard Kratz und Balint Korpasi, Marc Buschle und David Bichinashvili kommen wird. In den anderen Klassen wird Aalen wohl noch den einen oder anderen Trumpf aus dem Ärmel zaubern.
Ringsportfreunde, die nicht privat nach Aalen fahren, können sich natürlich wieder zur Mitfahrt im Ringerbus anmelden unter Tel. 07461-72799. Abfahrt am Ringerlokal um 14.00 Uhr
(Bericht: Fritz Reichle)