Mit 17:15 siegten die Donauatlethen bei der Regionalligareserve der KG Dewangen/Fachsenfeld. Ein hauchdünner Sieg, der erst im vorletzten Kampf entschieden wurde, so dass es erneut spannend bis zum Schluss blieb.
Dabei startete der Kampf nicht gut für Nendingen. Lucas Schaz startete gegen Bennet Mahler zwar gut und ging schnell mit 4:0 in Führung, verlor dann aber immer mehr die Kontrolle über den Kampf und unterlag letztendlich mit 4:6 Punkten.
Da Jonathan Wernz berufsbedingt verhindert war, gingen die Punkte im Schwergewicht kampflos an Dewangen. Auch in der Gewichtsklasse bis 61 kg gingen die Punkte an Dewangen. Rafael Pavlov war zwar der dominierende Ringer auf der Matte und siegte überlegen – aufgrund des recht kurzfristigen Einsatzes konnte er sein Gewicht nicht mehr reduzieren und musste die Punkte wegen Übergewicht an den Gegner geben. Beim Stand von 9:0 für Dewangen zündeten dann aber die Nendinger. Patrik Mezei siegte gegen einen mehr als passiven Gegner, der zu wenig verwarnt wurde mit 15:0. Sein Landsmann Krisztian Kecskemeti legte seinen Gegner auf die Schultern. Pausenstand noch 9:8 für Dewangen.
Aber auch nach der Pause lief es für Nendingen gut weiter.
Altan Bakir hatte gegen den erfahrenen Michael Eckstein eine schwere Aufgabe. Eckstein fing alle Angriffe von Bakir ab und führte lange mit 2:0 Punkten, doch Altan Bakir gab nicht auf und konnte mit dem Schlussgong noch zum 2:2 ausgleichen. Aufgrund der letzten Wertung war er der Gewinner, was sich am Ende noch als äußerst wichtig herausstellen sollte. Routinier Yan Ceaban hatte mit Obaidullah Tajik einen talentierten Gegner. Doch auch dieser hatte gegen den Nendinger Trainer nichts zu melden und fand sich nach einer schönen Konteraktion von Ceaban auf den Schultern wieder.
Für Beruhigung sorgte Filip Ilijev. Gegen David Klein war er von Beginn an der Chef auf der Matte, konnte mit einem schönen Ausheber punkten und seinen Gegner am Ende gar noch auf die Schultern legen.
Nun war bereits klar, dass es mindestens zu einem Unentschieden reichen würde. Dann kam Nelio Rothfelder. Gegen den starken und unbequemen Florian Seibold präsentierte er sich als ebenbürtiger Gegner. Am Ende unterlag er zwar mit 7:2-Punkten, tatsächlich wurden ihm mehrere Wertungen vom Unparteiischen, dessen Entscheidungen allgemein oft für Verärgerung in der Nendinger Ecke sorgten, nicht gegeben. Der Kampf wäre jedenfalls noch enger ausgegangen.
Nichtsdestotrotz – mit seiner Punktniederlage sicherte Nelio Rothfelder der Mannschaft den Gesamtsieg.
Im letzten Kampf betrieben die Dewanger noch Ergebniskosmetik und verkürzten zum 15:17-Endstand. Nachwuchsringer Ibrahim Yetis rang sehr konzentriert gegen Luca Seibold, konnte eine Schulterniederlage am Ende aber nicht verhindern.
Kommenden Samstag haben die Nendinger kampffrei und können sich von den Strapazen der letzten Wochen erholen, bevor es dann am 29.11. zu der RG Schwäbisch-Hall/Wüstenrot geht.