Als Tabellenzweiter der Landesliga traf der ASV Nendingen auf den TSV Meimsheim, gegen den man in der Vorrunde unglücklich verlor.  Aus diesem Grund waren die Gäste keineswegs zu unterschätzen. Am Ende stand ein verdienter 25:12-Sieg auf der Anzeige  Ein Ergebnis, das deutlicher wirktenalsndie Kämpfe eigentlich waren.

Gleich zum Auftakt sorgte Lucas Schaz für ein erstes Aufatmen. Er ließ im griechisch-römischen Stil nichts anbrennen, punktete früh, dominierte jede Aktion und schulterte seinen Gegner bereits nach 2:18 Minuten mit einem schönen Kopfhüftschwung. Weniger Glück hatte Schwergewichtler Stefan Schumacher, der sich in den Dienst der Mannschaft stellte. Gegen den körperlich starken Marc Höll fand er kein Gegenmittel und musste sich unterlegen geschlagen geben. Auch Rafael Pavlov musste später eine knappe Niederlage akzeptieren, zeigte aber großen Kampfgeist in einem ausgeglichenen Freistil-Duell bis 61 KG. Es gingen jedoch die vollen Punkte an den Gegner, da Rafael zu schwer war

Dafür setzte Patrik Janos Mezei kurz darauf ein Ausrufezeichen. Clever, konzentriert, dominant – sein 8:0-Punktsieg war ein Musterbeispiel kontrollierter Ringkunst. Noch deutlicher machte es Krisztian Kecskemeti, der seinen Gegner fast nach Belieben dominierte, mit schönen Überwürfen begeisterte und schließlich zum Schultersieg durchzog.

Mit 11:8 ging es in die Pause – die Spannung blieb.

Nach dem Wiederanpfiff erwischte Dion Berisha einen schweren Brocken. Trotz kämpferischer Einstellung musste er die technische Überlegenheit von Elia Löw, einem der stärksten Gästeringer, akzeptieren. Doch Luis Ilijev brachte den ASV in der Folge mit einem starken Auftritt wieder in die Spur. Ruhig, aber sicher sicherte er gegen seinen passiven Gegner einen schön heraugerungenen  7:1 Punktsieg.

Danach gab’s Jubel ohne Anstrengung: Filip Ilijev erhielt mangels Gegner seine Punkte kampflos. Und zum Schluss drehten Nelio Rothfelder und Yan Ceaban richtig auf. Beide dominierten ihre Gegner, beide siegten vorzeitig – beide zeigten dabei tolle Aktionen, die die Zuschauer begeisterten.

Mit diesem Sieg bleibt der ASV Nendingen sicher Zweiter und hält Anschluss an die Tabellenspitze. Nächste Woche ist man zu Gast beim Tabellenführer in Schorndorf – hier werden die Lorbeeren wohl zu hoch hängen – abgerechnet wird aber erst auf der Matte